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Ihre logopädische Betreuung für Sprach-, Sprech-, Stimm-, Hör- und Schlucktherapie bei Kindern und Erwachsenen

Ihre logopädische Praxis in Brilon und Welver.

Praxis Brilon
Nikolaistraße 2 | 59929 Brilon
Ab dem 01.04.2019:
Christine-Koch-Weg 4 | 59929 Brilon

0 29 61 - 5 29 82 08

Praxis Welver
Werlerstraße 4 | 59514 Welver

0 23 84 - 9 41 54 17

Behandlungsfelder


Welche Störungsgebiete können vom Logopäden behandelt werden?

Sprachstörungen

  • Kindliche Sprachstörungen sind Störungen, Verzögerungen oder Behinderungen der Sprachentwicklung mit Wortschatz oder Grammatikdefiziten. Defizite können sich u.a. in Satzbau, Verbflexion, Artikelnutzung, Pluralbildung und Präpositionsgebrauch zeigen.
  • Betroffen sein können bspw. mehrsprachig aufwachsende Kinder, Kinder mit allgemeiner Entwicklungsverzögerung oder frühkindlicher Hirnschädigung.
  • Organische Sprachstörungen bei Erwachsenen, sog. Aphasien, können sich durch Einschränkungen des Sprachverständnisses, sowie Störungen der Sprech-, Schreib- und Lesefähigkeit ausdrücken. Sie treten z.B. nach Schlaganfällen oder Schädel-Hirn-Traumata auf.

Sprechstörungen

  • Kindliche Sprechstörungen, sog. Dyslalien, sind Störungen in der Lautbildung, d.h. bestimmte Sprachlaute bzw. Lautverbindungen werden vom Kind falsch gebildet, ausgelassen oder durch andere ersetzt. Beispiele: "tinderdarten" statt Kindergarten, "traße" statt Straße oder Lispeln.
  • Sprechstörungen bei Kindern und Erwachsenen treten auch als Störungen des Sprechablaufes z.B. bei Stottern oder Poltern auf. Symptome des Stotterns sind Blockierungen, Dehnungen und Wiederholungen von Lauten, Silben, Wörtern oder Satzteilen, evtl. mit mimischen oder gestischen Begleitbewegungen. Die wichtigsten Merkmale des Polterns sind eine undeutliche Aussprache durch überhastetes Sprechen, sowie das „Verschlucken“ von Wortendungen.
  • Organische Sprechstörungen, sog. Dysarthrien, bei Kindern oder Erwachsenen treten durch neurologische Erkrankungen wie Morbus Parkinson, Multiple Sklerose etc. auf. Bei diesem Störungsbild ist die Koordination von Atmung, Stimmgebung und Artikulation gestört. Die Aussprache ist oft verwaschen, die Stimme leise und kraftlos.

Stimmstörungen

  • Organische, funktionelle und psychische Stimmstörungen, sog. Dysphonien, bei Kindern und Erwachsenen können z.B. auftreten durch hohe Sprechbelastung, falschen Stimmgebrauch, psychische Stressfaktoren, durch Stimmlippenlähmung nach Schilddrüsenoperation, sowie nach Kehlkopfoperation bzw. –entfernung (Laryngektomie). Die Stimme kann sich bspw. rau, behaucht, heiser, knarrend oder kraftlos anhören.
  • Funktionelle und organische Stimmklangveränderungen, sog. Rhinophonien, bei Kindern oder Erwachsenen können z.B. durch Lippen-Kiefer-Gaumen-Spalten verursacht werden. Hierbei entweicht der Luftstrom für Sprachlaute falsch. Man unterscheidet zwischen offenem und geschlossenem Näseln.

Therapie für Menschen aller Altersgruppen

Schluckstörungen

  • Bei myofunktionellen Störungen liegen eine Zungenfehlfunktion und/oder ein Ungleichgewicht der Zungen-Lippenmuskulatur vor. Meist zeigt sich ein Zungenvorschub beim Schluckakt. Myofunktionelle Störungen werden häufig von kieferorthopädischen Problemen (z.B. Zahnstellungsanomalien) begleitet.
  • Organische Ess- und Trinkstörungen, sog. Dysphagien, treten bei Kindern und Erwachsenen z.B. durch neurologischen Erkrankungen oder Deformationen im Mund-Rachenraum auf.

Hörstörungen

  • Bei hörgeschädigten Kindern oder Erwachsenen treten kombinierte Sprach-, Sprech- und Stimmstörungen auf. Ursächlich können u.a. angeborene Hörstörungen, entzündliche Erkrankungen des Mittelohres wie Mittelohrentzündung und Paukenerguss oder Hörstürze sein.
  • Kinder mit auditiven Wahrnehmungs- und Differenzierungsschwächen zeigen meist auch Auffälligkeiten im Bereich Artikulation, da sie die Ziellaute nicht von den Ersatzlauten unterscheiden können, z.B. "tasse" - "kasse" "laus" - "haus". Dies betrifft sowohl das Fremd- als auch das Eigenhören.

Lese-Rechtschreibstörungen

  • Bei Lese-Rechtschreibstörungen ist das Lesen und Schreiben beim Erlernen und Anwenden beeinträchtigt. Lese-Rechtschreibstörungen können Folge einer Sprachentwicklungsverzögerung, einem Vorliegen von zentralen Hörverarbeitungsstörungen, Gedächtnisstörungen oder visuellen Wahrnehmungs- und Verarbeitungsstörungen sein. Sie treten häufig im Zusammenhang mit Hyperaktivität und Aufmerksamkeitsstörungen auf.

Therapie für Menschen aller Altersgruppen